Das Triakisikosaeder ist ein konvexes Polyeder, das sich aus 60 gleichschenkligen Dreiecken zusammensetzt und zu den Catalanischen Körpern zählt. Es ist dual zum Dodekaederstumpf und hat 32 Ecken sowie 90 Kanten.
Entstehung
Werden auf die 20 Begrenzungsflächen eines Ikosaeders (Kantenlänge
) Pyramiden mit der Flankenlänge
aufgesetzt, entsteht ein Triakisikosaeder, sofern folgende Bedingung erfüllt ist:

- Für den zuvor genannten minimalen Wert von
haben die aufgesetzten Pyramiden die Höhe 0, sodass lediglich das Ikosaeder mit der Kantenlänge
übrig bleibt.
- Das spezielle Triakisikosaeder mit gleichen Flächenwinkeln entsteht, wenn
ist.
- Nimmt
den o. g. maximalen Wert an, entartet das Triakisikosaeder zu einem Rhombentriakontaeder mit der Kantenlänge
.
- Überschreitet
den maximalen Wert, so ist das Polyeder nicht mehr konvex und entartet schließlich für
zum Ikosaederstern.
Allgemein
| Größen eines Triakisikosaeders mit Kantenlängen a, b
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| Volumen
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| Oberflächeninhalt
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| Pyramidenhöhe
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| Inkugelradius
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Flächenwinkel (über Kante a)
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Flächenwinkel (über Kante b)
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Speziell
| Größen eines Triakisikosaeders mit Kantenlänge a
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| Volumen
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| Oberflächeninhalt
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2. Seitenlänge ≈ 0,5802 · a
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| Pyramidenhöhe
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| Inkugelradius
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| Kantenkugelradius
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Flächenwinkel ≈ 160° 36′ 45″
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Sphärizität ≈ 0,96734
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Anmerkungen
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Weblinks