Uwe Neumahr

Uwe Neumahr (geboren 1972 in Winnenden) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.[1]

Leben

Uwe Neumahr studierte an der Universität Tübingen und der Scuola Normale Superiore in Pisa Literaturwissenschaft und wurde 2001 an der Universität Köln mit einer Dissertation zur italienischen Renaissance promoviert.[2][3] Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle zur spanischen Renaissance der Universität Kiel. Seither arbeitet er als Literaturagent[4] und freier Schriftsteller.

Neumahr ist mit der Arabistin und Schriftstellerin Agnes Imhof verheiratet. Sie leben am Ammersee.

Schriften

  • Protestatio de Iustitia in der Florentiner Hochkultur. Eine Redegattung. Münster: Lit-Verlag, 2002. Köln, Univ., Diss., 2002
  • Inquisition und Wahrheit: der Kampf um den reinen Glauben; von Peter Abaelard und Bernhard von Clairvaux bis Hans Küng und Josef Ratzinger. Stuttgart: Kreuz-Verlag, 2005
  • Cesare Borgia. Der Fürst und die italienische Renaissance. München: Piper, 2007
  • Georg Friedrich Händel: ein abenteuerliches Leben im Barock. München: Piper, 2009
  • Miguel de Cervantes. Ein wildes Leben. München: C.H. Beck, 2015
  • Die exzentrische Lebensgeschichte des Künstlers und Verbrechers Benvenuto Cellini. Darmstadt: WBG Theiss, 2021
  • Das Schloss der Schriftsteller. Nürnberg ’46. München: C.H. Beck, 2023[5]
Commons: Uwe Neumahr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. https://www.perlentaucher.de/autor/uwe-neumahr.html
  2. https://literaturkritik.de/public/online_abo/lexikon-literaturwissenschaft-autoren-neumahr-uwe,11,14,12091
  3. https://katalog.ub.uni-koeln.de/portal/databases/id/uni/titles/id/991004085209706476.html?l=de
  4. https://agencehoffman.de/die-agence.html
  5. Bayerischer Rundfunk Dirk Kruse: Uwe Neumahr: "Das Schloss der Schriftsteller". 11. Mai 2023 (br.de [abgerufen am 7. Dezember 2024]).