Zone interdite

Als Zone interdite wird in Frankreich ein Teil der Besetzten Zone (Zone occupée), des im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen besetzten Gebiets, bezeichnet.

Sie umfasst:[1]

Vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Nordfrankreich im Mai 1940 waren mehrere Millionen Franzosen aus diesen Gebieten in Richtung Süden geflohen. Nach der französischen Kapitulation war ihnen die Rückkehr zunächst nicht erlaubt. Erst ab Mai 1941 wurden die Demarkationslinien zur Reservierten und der Verbotenen Zone allmählich durchlässiger, de jure blieb das Verbot aber noch bis zum 1. März 1943 bestehen.

Die Demarkationslinie zur für den Atlantikwall bedeutenden Küstenzone konnte erst nach der Befreiung durch die Alliierten wieder uneingeschränkt passiert werden.[Anm. 1]

Anmerkungen

  1. Dunkerque (Dünkirchen) blieb sogar bis zum Kriegsende in deutscher Hand

Einzelnachweise

  1. Besatzungszonen. In: gedenkorte-europa.eu. Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V., abgerufen am 8. Februar 2025.