Hippokrates von Kós

Hippocrates-Büste von J. G. de Lint
Schillers Räuber 1781

Hippokrates von Kós (um 460 v.Chr. - um 375 v.Chr.)

griechischer Arzt

Zitate mit Quellenangabe

  • „Nie werde ich, auch nicht auf eine Bitte hin, ein tödlich wirkendes Gift verabreichen oder auch nur einen Rat dazu erteilen; gleicherweise werde ich niemals einer Frau ein fruchtabtreibendes Zäpfchen geben.“ – Der Eid des Hippokrates, zit. in Robert Jütte, Geschichte der Abtreibung, S. 33, gemäss Übersetzung Deichgräber
  • „Was Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden.“ – Hippokrates, Lehrsprüche/Aphorismoi VII, 87
(Original griech.: „Ὁκόσα φάρμακα οὐκ ἰῆται, σίδηρος ἰῆται ὅσα σίδηρος οὐκ ἰῆται, πῦρ ἰῆται ὅσα δὲ πῦρ οὐκ ἰῆται, ταῦτα χρὴ νομίζειν ἀνίατα.“) el:s:Αφορισμοί/Ζ
(Latein: „Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat, quae ferrum non sanat, ignis sanat; quae vero ignis non sanat, insanabilia reputari oportet.“ (Bis „ignis sanat“ von Friedrich Schiller als Motto für sein Schauspiel Die Räuber verwendet)
  • „Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.“ – Lehrsprüche/Aphorismoi II, 3
(Original griech.: „Ὕπνος, ἀγρυπνίη, ἀμφότερα τοῦ μετρίου μᾶλλον γενόμενα, κακόν.“) el:s:Αφορισμοί/Β
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