1. Zwi=schen dem Al=ten, zwi=schen dem Neu=en,
hier und zu freu=en, schenkt uns das Glück; und das Ver=
gang=ne heißt Vertrau=en vor=wärts uns schauen,
schau=en zurück, schau=en zu=rück.
2. Stunden der Plage, leider, sie scheiden Treue von Leiden, Liebe
von Lust; bessere Tage sammeln uns wieder, heitere Lieder |: stärken
die Brust :|
3. Leiden und Freuden, jener verschwundenen, sind die Verbundenen
fröhlich gedenk. O des Geschickes seltsamer Windung! Alte Verbin=
dung, neues Geschenk!
4. Dankt es dem regen wogenden Glücke. Dankt dem Geschicke
männiglich Gut; freut euch des Wechsels heiterer Triebe, offener
Liebe, heimlicher Glut.
5. Andere schauen deckende Falten über dem Alten traurig und
scheu; aber uns leuchtet freundliche Treue! Sehet! das Neue findet
uns neu.
6. Wo wie im Tanze bald sich verschwindet, wieder sich findet
liebendes Paar, so durch des Lebens wirrende Beugung führe die
Neigung uns in das Jahr.