Am Marienbrönnlein (Kämpchen)

[88] Am Marienbrönnlein.
 (Im Nerotal.)

An deinem Born hab’ ich geruht
Und mich gelabt an deinem Naß,
Im Julibrand, in Mittagsglut –
Du spendest ohne Unterlaß.

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Ade, nun muß ich von dir geh’n,

Du trauter Born am trauten Ort,
Wer weiß, ob wir uns wiederseh’n –
Rinn, liebes Brönnlein, fort und fort. –