Am Teich


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 Am Teich.

Ich kenne dich, du schwarzer Teich,
Genau weiß ich den Tag,
Als eine Todte still und bleich
An deinem Rande lag;

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Und als der Pöbel scheu und stumm

Sich langsam nahte dir
Und abergläubig, feig und dumm
Bekreuzte sich vor ihr;
Als eine Hand den schönen Leib

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Mit Haken an sich riß –

Der rohe Hauf’ das todte Weib
Ein gottverdammtes hieß. –
Das starre Antlitz hold und bleich,
Schaut’ ich so manche Nacht,

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In schwarzen Stunden, schwarzer Teich,

Hab’ oft ich dein gedacht.