An Bruno


[166] An Bruno

Überkommt dich nun, mein holder Knabe,
Deines Erdendaseins höchste Gabe,
Wenn die Schenkel rosig frisch dir schwellen,
Wenn der Flaum dir um die Lippen keimt,

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Wenn dein Sehnen trotz der Sturmeswellen

Spielend sich zu leichten Liedern reimt –
Präg dir dann für alle Zukunft ein:
Deines Erdendaseins höchste Gabe
Läßt dich eines nur von Dreien sein,

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Viechkerl, Schafskopf oder Prügelknabe;

Und du hast für eine der drei Freuden
In der ersten Nacht dich zu entscheiden!