Sonett an Raison


Sonett an Raison
[292]

Sowie dem Mann, der nah dem Klippenstrande,
Vom Sturm umtost und von des Meeres Wuth
Im Schatten sinnend, eines Haines ruht,
Umgränzt von des Geschickes strengem Bande.

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Er sieht die Wolken ziehn nach jenem Lande,

Dahin sein Sehnen leise Wünsche thut,
Wo seiner schönern Tage Jugendglut
Entlodert winkt mit neu-erhelltem Brande.

[293]

„O bringe mir den holden Morgen wieder,

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Der alten, frommen Freundschaft süßes Glück,

O bringe mir das Kindliche zurück!“

So naht auch mir der Geist der alten Lieder
Und über Berge, Thäler, Meer und Fluth
Träum’ ich den Hafen, wo die Welle ruht.