An den Unsichtbaren (Uhland)


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An den Unsichtbaren.


Du, den wir suchen auf so finstern Wegen,
Mit forschenden Gedanken nicht erfassen,
Du hast dein heilig Dunkel einst verlassen
Und tratest sichtbar deinem Volk entgegen.

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Welch süßes Heil, dein Bild sich einzuprägen,

Die Worte deines Mundes aufzufassen!
O selig, die an deinem Mahle saßen!
O selig, der an deiner Brust gelegen!

Drum war es auch kein seltsames Gelüste,

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Wenn Pilger ohne Zahl vom Strande stießen,

Wenn Heere kämpften an der fernsten Küste:

Nur um an deinem Grabe noch zu beten,
Und um in frommer Inbrunst noch zu küssen
Die heil’ge Erde, die dein Fuß betreten.