An eine Falte (Kraus)

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An eine Falte


Wie Gottes Athem seine Fluren fächelt,
so wird es leicht und licht
in diesem klaren Angesicht.
Es hat die Erde gern

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und schwebt ihr fern

und liebt und lächelt.

[50] Und Gottes Finger bildete den Bug
vom Ebenbilde.
Es zieht so milde

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hin über alles Leid,

und es verzeiht
der edle Zug.

In dich, o unvergeßlich feine Falte,
betend versanken

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meine Gedanken.

Daß diese letzte Spur
seiner Natur
mir Gott erhalte!