An einen Bach im Winter


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An einen Bach im Winter.


Du rauschest, sanfter Bach, auch nicht für Freuden mehr?
Kein Blümchen spiegelt sich in dir:
Vom Schnee bedeckt, vom Eise schwer,
Gleichst du, ja gleichst du mir.

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Du gleichest mir, so lang mir Chloe grausam ist:

Da glänzt mir keine Freude mehr,
Mein Herz, das alles Glück vergißt,
Klopft kaum von Seufzern schwer.

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Doch dich lös’t einst der Lenz zu neuen Freuden auf:
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Da singt um dich der Vögel Chor,

Dein murmelnder verliebter Lauf
Lockt Blum und Laub hervor.

O daß mir doch, wie dir, auch einst ein Lenz erschien,
Ergäb sich einstens Chloe mir!

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Da würden mir auch Freuden blühn,

Ein ewger Lenz in ihr!