Auf den Wällen Salamankas

« Doch die Kastraten klagten Buch der Lieder (1827) Neben mir wohnt Don Henriques »
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LXXX.

     Auf den Wällen Salamankas
Sind die Lüfte lind und labend;
Dort, mit meiner holden Donna,
Wandle ich am Sommerabend.

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     Um den schlanken Leib der Schönen

Hab’ ich meinen Arm gebogen,
Und mit sel’gem Finger fühl’ ich
Ihres Busens stolzes Wogen.

     Doch ein ängstliches Geflüster

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Zieht sich durch die Lindenbäume,

Und der dunkle Mühlbach unten
Murmelt böse, bange Träume.

     „Ach, Sennora, Ahnung sagt mir:
Einst wird man mich relegiren,

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Und auf Salamankas Wällen

Geh’n wir nimmermehr spazieren.“