Auferstehung (Geisheim)


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Auferstehung.


Das Grab ist überwunden,
Der Himmel ist gefunden,
Es glänzt ein ew’ger Tag;
Vom Licht’ der Lieb’ erhoben,

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Wallt nun der Geist nach oben,

Der in dem Staube lag.

Ein Gott nur kann’s vollbringen,
Den Willen zu beschwingen
Auf zu der Sterne Lauf;

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Doch, daß sein Geist uns bliebe,

Zog mächtig seine Liebe
Zu Gott auch uns hinauf.

Auch uns vom Todesschrecken
Wird seine Huld erwecken,

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Durch seines Wort’s Gericht;

Heil, wenn wir aus den Banden
Der Sünd’ auch auferstanden
Dann sind in seinem Licht.

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In Nacht und Staub versunken
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Ist tief der Gottesfunken,

Den wir vom Geist empfahn.
Es mahnt sein Wort uns Alle:
Steht auf von eurem Falle,
Steht auf von eurem Wahn.

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Da beben Adams Kinder,

Es wagt der Blick der Sünder
Sich nicht zu Gott hinauf;
Zum Staube sinkt er nieder:
Da rauscht des Geist’s Gefieder:

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Dir ist verziehn! Steh auf!