Aufnahme

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Aufnahme.


Seht, des Vollmonds Liebestreue,
Ohne Rast und ohne Ruh,
Führt uns fröhlich immer neue,
Wackre, liebe Freunde zu;

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Die des Sanges, die des Klanges

Heitres, holdes Vaterland,
Sieger ob des Erdenzwanges
Haben unter’m Mond erkannt.

Sei willkommen, du uns Trauter,

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Heimathlich grüßt dich der Klang!

Freude klingt dir hell und lauter;
Denn das Herz nur giebt Gesang;
Singen, klingen heißet Leben,
Wer nich singet, lebet nicht.

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Sang und Klang ist dir gegeben

Freu dich drum im Mondenlicht.

Willst die Sonne du beneiden,
Weil sie mächtiger noch scheint,
Als der Vollmond, der bescheiden

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Als ihr Abglanz hier uns eint?
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Mag der Geiz viel Güter haben,

Sollst doch du noch reicher sein;
Denn die schönsten Liebesgaben
Blühen dir im Mondenschein.

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Ehr’ den Vollmond; eile gerne,

Wenn er scheint, zum Liederklang.
Er, der Herold unsrer Sterne,
Flamm’ in deiner Brust Gesang.
Schaue nach dem Sonnenlichte,

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Wo der Sänger Vater wohnt,

Stets mit gleichem Angesichte,
Heiter, wie der Mann im Mond.

Sei willkommen, bringst du Lieder,
Weihest du uns Herz und Ohr;

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Was du bringest, tönet wieder

Dir des Vollmonds Sängerchor.
Wiederkehrend lösche nimmer
Der Erleuchtung Flamm’ uns aus;
Selbst in Wolken führt sein Schimmer,

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Sänger, selig dich nach Haus.