Aus tieffer not schrey ich zu dir


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Der. cxxix. Psalm De profundis.


Aus tieffer not schrey ich zu dir /
herr Gott erhör mein ruffen.
Dein gnedig oren ker zu mir /
vnd meyner bit sye offen.

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Den so du wilt das sehen an /

wie manche sund ich hab gethan.
Wer kan herr fur dir bleiben

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Es steht bey deyner macht allein /

die sunden zu vergeben.

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Das dich forcht beide gros vnd kleyn /

auch yn dem besten leben /
darumb auff Got wil hoffen ich /
mein hertz auff yhn sol lassen sych.
Ich wil seins worts erharren.

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Vnd ob es wert bys yn die nacht /

vnd widder an den morgen /
Doch sol mein hertz an Gottes macht
vertzweyffeln nicht noch sorgen.
So thu du Israel rechter art /

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der auß dem geyst erzeuget wart.

Vnd seynes Gotts erharre

Ob bey vns ist der sunden viel /
bey Gott ist vil mer gnaden.
Sein hant zu helffen hat keyn ziel /

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wy groß auch sey der schaden.

Er ist allein der gute hyrtt /
der Israel erlosen wirt.
Aus seynen sunden allen.