Austria


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Austria.


Trauernd senk’ ich das Haupt, o du mein Österreich,
Seh’ ich, wie du gemach jetzt zu zerfallen drohst,
          Vom unendlichen Reiche
     Karls des fünften der letzte Rest.

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Zwar die Schwingen noch stolz spreitet der Doppelaar,

Und in Schönheit wie einst strahlt deiner Länder Pracht:
          Doch dein altes Gefüge
     Lockert störrisch sich mehr und mehr.

Freilich, niemals ein Volk war deiner Völker Schaar,

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Niemals warst du für sie wirklich ein Vaterland:

          Österreicher im Herzen
     Fühlte stets sich der Deutsche nur.

Aber schwindest du hin, schwindet was einzig war,
Und ein farbiger Strauß fällt von Europas Brust;

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          In der Vielheit ein Ganzes,

     Hast du blühend sie lang geschmückt.

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Was du lässig versäumt, was du verschuldet auch:

Edel warst du doch stets, o du mein Österreich –
          Und nun willst zu vernichten

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     Mit dir selber im Kampf dich selbst? …