BLKÖ:Eberl, Franz Georg
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| Band: 3 (1858), ab Seite: 410. (Quelle) | |||
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Eberl, Franz Georg (Humanist, geb. zu Olmütz 28. März 1753, lebte noch 1835 zu Wien). Hat seine Studien an der Wiener Hochschule vollendet und widmete sich anfänglich der Advocatie; als aber sein Beruf mit seiner Neigung nicht übereinstimmte, nahm er 1784 die Stelle eines Syndikus der Stadt Sternberg in Mähren an, wurde 1795 Magistratsrath in Olmütz und 1808 mährisch-schlesischer Landrath zu Brünn. Als Gründer des Olmützer Witwen- und Waisen-Institutes hat er sich eine dankbare Erinnerung gesichert. Er war ein Freund der Wissenschaften und stand mit Lavater in Briefwechsel. Dieser erschien unter dem Titel: „Briefwechsel über einige Gegenstände der Physiognomie und Pathognomie“ (Wien 1786, 8°.), worin sich E. als tiefer Denker bewährt. Auch erschienen kleinere Abhandlungen von ihm im „Hesperus“, im „Patriot. Tageblatt“ und im „Mähr. Magazin“, in letzterem seine „Geschichte der Stadt Sternberg“.
- Moravia (Brünner Zeitschrift) 1815, Nr. 41, S. 168: „Literarische Mittheilung“ von J. J. H. Czikann. – Oestr. National-Encyklopädie (von Gräffer und Czikann), (Wien 1835 u. f., 6 Bde.) II. Bd. S. 4.