BLKÖ:Pichler, Maria Beata Annunziata
| Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich | |||
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| Band: 22 (1870), ab Seite: 259. (Quelle) | |||
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14. Maria Beata Annunziata Pichler, aus einem böhmischen Rittergeschlechte entsprossen, welche in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebte. Der Augustinermönch P. Candidus a S. Theresia, dessen Zeitgenossin sie war, berichtet in der unten angeführten Quelle von ihr, rühmt sie als eine ausgezeichnete Dichterin, deren Arbeiten er selbst gelesen und unter diesen insbesondere eine größere religiös-epische Dichtung, welche das Leben des h. Franciscus Borgia behandelt. Das Gedicht ist, wie er schreibt, verfaßt:„tenero, dulci et suavi stylo, facili atque lacteo quodam candore, nihil asperum, hiulcum nihil, sed aperto et claro scribendi genere, verbo: si ederentur in vulgus, quae scribsit, multorum Doctorum admirationes concitarent“. [Bohuslai Balbini Bohemia docta etc. Edidit P. Candidus a S. Theresia (Pragae 1777, J. C. Hraba, 8°.) p. 238.] –