BLKÖ:Winterle, Edmund

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Winterl, Ignaz
Nächster>>>
Winternitz, Wilhelm
Band: 57 (1889), ab Seite: 92. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Edmund Winterle in Wikidata
GND-Eintrag: 1151734691, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Winterle, Edmund|57|92|}}

Anklingend an den Namen Winterl ist der des Claviercompositeurs Edmund Winterle, eines Zeitgenossen, welcher schon seit den Vierziger-Jahren bei Wiener Verlegern verschiedene Compositionen üblicher Salonmusik veröffentlichte, von denen uns bekannt sind: „La pluie d’or. Mélodie originale“ Op. 36 (Wien 1853, Müller); – „Rêve d’un artiste. Idylle“ Op. 45 (ebd. 1858, Spina); – „Alpenglühen. Salonstück“ Op. 46 (ebd.); – „Bilder aus der Umgegend Wiens. 3 Clavierstücke: 1. Döbling, 2. Grinzing, 3. Heiligenstadt“ Op. 47 (ebd. 1858); – „Sommerspenden. Zwei Lieder ohne Worte“ (ebd. 1860); – „Sechs steirische Originalmelodien, gesammelt in Aussee“ Op. 49 (ebd.); – „Abschied von Aussee. Originalmelodie“ Op. 50 (ebd.); – „Les Ressemblants. Valse et Galop brill.“ Op. 51 in dem bei Schalek in Prag im Jahre 1860 herausgegebenen „Künstler-Album“; – „Gebirgsbleameln. Lieder in österreichischer Mundart nach Nationalmelodien, gesammelt von A. Baumann, übertragen in Form von Potpourris“. 5 Hefte. Op. 15 (Wien 1861, Spina). Ungeachtet der grotesken Idee, die Wiener Sommerfrischen[WS 1] Grinzing, Heiligenstadt, Döbling, wie es in Op. 47 der Fall, durch die Töne zu versinnlichen, muß der Compositeur, nach der Menge seiner Opera zu schließen, doch eine gewisse Beliebtheit besitzen.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. ↑ Vorlage: Somnerfrischen.