Befehl an Zephyr


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Befehl an Zephyr.


Du Zephyr, der das stille Sehnen
Des Schäfers, Mädchen oft gesagt,
Wenn er, zu blöde bey der Schönen,
Nur Büschen seinen Kummer klagt.

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Findst du dem Schlummer überlassen

Selinden, die die Lieb empört,
Lispl’ ihr doch zu: ich würd erblassen,
Wenn sie mein Wünschen nicht erhört.

Doch fragt sie nichts nach meinen Klagen,

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Lacht sie wohl noch zu der Gefahr;

So kannst du im Vertraun ihr sagen:
Was du erst sagtest, sey nicht wahr.