Berliner Fasching


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Berliner Fasching


Nun spuckt sich der Berliner in die Hände
und macht sich an das Werk der Fröhlichkeit.
Er schuftet sich von Anfang bis zu Ende
durch diese Faschingszeit.

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Da hört man plötzlich von den höchsten Stufen

der eleganten Weltgesellschaft längs
der Spree und den Kanälen lockend rufen:
„Rin in die Escarpins!“

Und diese Laune, diese Grazie, weißte,

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die hat natürlich alle angesteckt;

die Hand, die tagshindurch Satin verschleißte,
winkt ganz leschehr nach Sekt.

Die Dame faschingt so auf ihre Weise:
gibt man ihr einmal schon im Jahr Lizenz,

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dann knutscht sie sich in streng geschlossnem Kreise,

fern jeder Konkurrenz.

Und auch der. Mittelstand fühlts im Gemüte:
er macht den Bockbierfaßhahn nicht mehr zu,
umspannt das Haupt mit einer bunten Tüte

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und rufet froh: „Juhu!“


Ja, selbst der Weise schätzt nicht nur die hehre
Philosophie: auch er bedarf des Weins!
Leicht angefüllt geht er bei seine Claire.
Berlin radaut, er lächelt …

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 Jeder seins.