Brunnen

[27] BRUNNEN

Ganz verschollen ist die alte,
holde Brunnenpoesie,
da aus Tritons Muschelspalte
[28] eine klare Quelle lallte,

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die den Gassen Sprache lieh.


Abends bei dem Röhrenkasten
sammelte sich Paar um Paar,
weil der Quelle lieblich Glasten
und ihr Laut der tiefgefaßten

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Neigung süßes Omen war.


Aber als durch Menschenmühn dann
Wasser treppenaufwärts stieg
und kein Paar kam: Misogyn dann
ward der Gott; es schlich sich Grünspan

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in die Muschel, – und er schwieg.