Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen


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 6.

Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen,
Was du meiner kranken Seele warst,
All’ der Wonnen, süß und unermessen,
All’ des Glückes, das du mir gebarst;

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All’ der Stunden, schwül und lustdurchschauert,

Da der Traum das Höchste mir gebracht,
All’ der Tage, die ich stumm vertrauert,
Ach! und jeder einzig süßen Nacht –
Müßte Wahnsinn meine Seel’ umwehen …

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Doch ich fühl’ es: über Raum und Zeit

Werd’ ich deine Felsen glühen sehen –
Sonnengipfel der Vergangenheit!