Das Fischermädchen (Fontane, 1905)


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Das Fischermädchen.


Steht auf sand’gem Dünenrücken
     Eine Fischerhütt’ am Strand;
Abendroth und Netze schmücken
     Wunderlich die Giebelwand.

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Drinnen spinnt und schnurrt das Rädchen,

     Blaß der Mond in’s Fenster scheint,
Still am Herd das Fischermädchen
     Denkt des letzten Sturm und – weint.

Und es klagen ihre Thränen:

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     „Weit der Himmel, tief die See,

Doch noch weiter geht mein Sehnen,
Und noch tiefer ist mein Weh.“