Das Hexlein (Hebel, 1803)

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Siehe auch: Das Hexlein (Werkausgabe 1834)


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Das Hexlein.

     Und woni uffem Schnid-Stuhl sitz
für Basseltang, und Liechtspöh schnitz,
se chunnt e Hexli wohlgimuth,
und frogt no frey: „Haut’s Messer gut?“

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     Und seit mer frey no Gute Tag!

und woni lueg, und woni sag:
„’s chönnt besser go, und Große Dank!“
se wird mer ’s Herz uf ei mol chrank.

     Und uf, und furt enanderno,

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und woni lueg, ischs nümme do,

und woni rüef: „Du Hexli he!“
se gits mer scho kei Antwort meh.

[70]

     Und sieder schmekt mer ’s Esse nit;
stell umme, was de hesch und witt,

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und wenn en anders schlofe cha,

se höri alli Stunde schla.

     Und was i schaff das g’rothet nit,
und alli Schritt und alli Tritt,
se chunnt mer ebe das Hexli für,

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und was i schwetz, isch hinterfür.


     ’s isch wohr, es het e Gsichtli gha,
’s verluegti si en Engel dra;
und ’s seit mit so ’me freie Muth,
so lieb und süß: „Haut ’s Messer gut?“

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     Und leider hani’s ghört und gseh,

und sellemols und nümme meh;
dört ischs an Hag und Hurst verbey,
und witers über Stock und Stei.

[71]

     Wer spöchtet mer mi Hexli us,

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wer zeigtmer siner Mutter Hus?

I lauf no, was i laufe cha,
wer weiß, se triffi’s doch no a!

     I lauf no alli Dörfer us,
i such und frog vo Hus zu Hus,

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und würd mer nit mi Hexli chund,

se würdi ebe nümme gsund.