Das Vermächtnis (Schewtschenko)


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Das Vermächtnis


Wenn ich sterbe, so bestattet
Mich auf eines Kurhans Zinne,
Mitten in der breiten Steppe
Der geliebten Ukraine, –

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Daß ich grenzenlose Felder
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Und den Dnipr und seine Schnellen

Sehen kann und hören möge
Das Gebraus der großen Wellen.
Wenn sie von der Ukraine

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Schwemmen fort ins Meer und schleppen

Feindesblut und Feindesleichen,
Dann verlaß’ ich Berg und Steppen,
Schwinge bis zum Gott empor mich
Von dem Sturme hingerissen

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Um zu beten, – doch bis dahin

Will von keinem Gott ich wissen.
Ja, begrabt mich und erhebt euch,
Und zersprenget eure Ketten,
Und mit schlimmem Feindesblute

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Möge sich die Freiheit röten!

Und am Tag, der euch die Freiheit
Und Verbrüderung wird schenken,
Möget ihr mit einem stillen,
Guten Worte mein gedenken.