Den Schlummernden


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Den Schlummernden.


Klagen der Liebe
Rufen dich, Schlummernden:
Wach, o erwache
Dem Glück der Deinigen.

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Ach, sie ja bringen

Heute dem Grabe,
Trostlos Verwaiste,
Des Lebens Habe.

Mitten im Leben,

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Dem so lebendigen,

Klang dir die Hippe
Des Unerbittlichen,
Der nicht der Liebe
Flehen erhörte,

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Der vor der Ernte

Die Frucht zerstörte.

Wir nicht erwecken
Den uns Entschlafenen.
Aber die Klage

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Steigt zu den Himmlischen,
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Welche Dir Guten,

Herrlichen, Treuen,
Jenseits in Sternen
Das Licht erneuen.

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Dort, uns ein Vorbild,

Lebest du, Redlicher,
In Lehr’ und Tugend,
Uns ein Unsterblicher.
Heil, wen die Seinen

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Segnen im Sterben!

Laß von ihm, Himmel,
Den Geist uns erben.