Der Frühling (Schwab)

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Der Frühling.

Hörst du der Nachtigallen,
Der Schwalben Lied erschallen?
Sie fangen an zu klingen,
Den schönen Lenz zu singen;

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Und lind um ihre Lieder

Schwingt Zephyr sein Gefieder,
Ganz leise, leise, süße,
Nach haucht er ihre Grüße.
Mit abgemeßnem Schritte

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Fährt durch des Aethers Mitte,

Von Tagen hin zu Tagen,
Der Sonne Flaumenwagen:
Mit leuchtender Geberde
Lacht unter ihr die Erde,

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Zeigt ihrer Schönheit Fülle

Den Augen ohne Hülle.
Die grünen Wiesen blühen,
Die Blumengärten glühen;
In ihrer Kelche Wiegen

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Kommt Eros sich zu schmiegen.
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Mein Lieb! warum noch säumen,
Auf nach den Blüthenräumen
Den Eros dort erkundet
In seiner Lust gesundet!