Der Fußtritt des Geliebten


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Der Fußtritt des Geliebten.


Ha! hör’ ich recht? sind dieß die leisen Tritte
Des Einzigen, dem dieses Herz sich weiht? –
Er kömmt! beflügelt sind die sanften Schritte
Von Sehnsucht und von Zärtlichkeit.

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Er kömmt! ich fühl’s an diesen stärkern Schlägen

Des armen Herzens, dem er alles ist.
Es klopft entzückt dem Augenblick entgegen,
Wo er die heiße Thräne küßt;

Die Thräne, die sich von der Wange schleichet,

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Und halb beschämt auf einen Busen stiehlt,

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Der, ach! von seinem holden Blick erweichet,
Nicht mehr sich unempfindlich fühlt.

Nein, mein Gefühl wird mit dem Daseyn enden;
Ich bin von neuer Lebensglut beseelt;

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Und dankbar nehm’ ich aus der Liebe Händen

Den Liebling, den sie mir gewählt.