Der Kranich


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Der Kranich.


Rauh ging der Wind, der Regen troff,
     Schon war ich naß und kalt;
Ich macht’ auf einem Bauernhof
     Im Schutz des Zaunes halt.

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Mit abgestutzten Flügeln schritt

     Ein Kranich drin umher.
Nur seine Sehnsucht trug ihn mit
     Den Brüdern über’s Meer;

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Mit seinen Brüdern, deren Zug
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     Jetzt hoch in Lüften stockt,

Und deren Schrei auch ihn zum Flug
     Gen Süden ruft und lockt.

Und sieh, er hat sich aufgerafft,
     Es gilt ja Lenz und Glück;

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Umsonst, der Schwinge fehlt die Kraft,

     Und ach, er sinkt zurück.

Nur Hahn und Huhn zum Schabernack
     Umkrähn ihn jetzt voll Freud: –
Es jubelt stets das Hühnerpack

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     Bei eines Kranichs Leid.