Der Unhold

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Der Unhold.

Lächelnd lehnt er am Weidenstumpen,
Zwerghaft, bucklig, uralt, in Lumpen.
Seine abendbesonnte Heerde
Freut sich brüllend der üppigen Erde.

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Schauen sonst Thiere mit dunklem Leid

Menschengestalt, hier sonder Neid
Blicken die wohlgewachsenen Rinder
Auf das unschönste der Menschenkinder;
Neidlos, auch ohne Furcht und Grauen

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Mag die Heerde den Hirten beschauen;

Haben auch Rinder Phantasie,
Ist sie doch so gewaltig nie,

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Nie von also plastischer Schärfe,
Daß in des buckligen Unholds Nähe

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Sich die trächtige Kuh versehe,

Kalbend ein Dromedarlein werfe.