Der andre Mann


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 Der andre Mann
Du lernst ihn in einer Gesellschaft kennen.
Er plaudert. Er ist zu dir nett.
Er kann dir alle Tenniscracks nennen.
Er sieht gut aus. Ohne Fett.

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     Er tanzt ausgezeichnet. Du siehst ihn dir an …

     Dann tritt zu euch beiden dein Mann.

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Und du vergleichst sie in deinem Gemüte.
Dein Mann kommt nicht gut dabei weg.
Wie er schon dasteht – du liebe Güte!

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Und hinten am Hals der Speck!

     Und du denkst bei dir so: „Eigentlich …
     Der da wäre ein Mann für mich!“

Ach, gnädige Frau! Hör auf einen wahren
und guten alten Papa!

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Hättst du den Neuen: in ein, zwei Jahren

ständest du ebenso da!
     Dann kennst du seine Nuancen beim Kosen;
     dann kennst du ihn in Unterhosen;
     dann wird er satt in deinem Besitze;

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     dann kennst du alle seine Witze.

     Dann siehst du ihn in Freude und Zorn,
     von oben und unten, von hinten und vorn …
Glaub mir: wenn man uns näher kennt,
gibt sich das mit dem happy end.

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Wir sind manchmal reizend, auf einer Feier …

und den Rest des Tages ganz wie Herr Meyer.
Beurteil uns nie nach den besten Stunden.

Und hast du einen Kerl gefunden,
mit dem man einigermaßen auskommen kann:

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     dann bleib bei dem eigenen Mann!