Der wunde Ritter (1827)

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XIII.

Der wunde Ritter.

     Ich weiß eine alte Kunde,
Die hallet dumpf und trüb’;
Ein Ritter lag liebeswunde,
Doch treulos ist sein Lieb.

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     Als treulos muß er verachten

Die eigne Herzliebste sein,
Als schimpflich muß er betrachten
Die eigne Liebespein.

     Er möcht’ in die Schranken reiten,

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Und rufen die Ritter zum Streit:

Der mag sich zum Kampfe bereiten,
Wer mein Lieb eines Makels zeih’t!

     Da würden wohl Alle schweigen,
Nur nicht sein eigener Schmerz;

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Da müßt’ er die Lanze neigen

Wider’s eigne klagende Herz.