Dereinst

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Dereinst.

Wie werden wir wohl einstens träumen
Von unsrer Jugend! – schmerzdurchglüht,
Wenn jener Lenz, den wir versäumen,
Nur mehr in fernen Enkeln blüht!

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Wie wird uns jede stille Stunde

Gereuen, die wir nicht getauscht
In süsser Minne, Mund an Munde!
Noch ist es Lenz – der Lenz verrauscht.

O komm! O weck dein Herz, das heisse!

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Die Jugend ist ein kurzes Gut –

Gieb mir die Hand, die schwanenweisse,
Und folge deinem heissen Blut!

Karl Stieler.