Die Haide

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 DIE HAIDE

Wenn still das verheißende Haiderot
     Hergeistert über die Haide,
Wenn die Haide liegt so leichentot,
     So weit du nur schauest, die Haide,

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Wenn der Haidemond mit bleichem Schein

Umzittert den heidnischen Haidestein,
Und der heisere Haidewind wimmert darein
     Auf der Haide, der Haide, der Haide,
 Der Haide, der heiligen Haide:

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Dann ist die unheimliche Haidezeit,

     Schleich’ leis da über die Haide,
Und horch’ auf des Haidewinds Heimlichkeit,
     Auf den Haidehauch auf der Haide!
Das Haidegeheimnis, es wird dir kund

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Aus dem Haidegras und dem Haidegrund

Wie dem Haideschaf und dem Haidehund
     Auf der Haide, der Haide, der Haide,
 Der Haide, der heiligen Haide.

nach Hermann Allmers