Die Lerche und die Nachtigall


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Die Lerche und die Nachtigall.


Oft ließ, der Kunst und seinem Wirth zu Ehren,
Sich der Canarievogel hören,
Und freute sich, wenn durch ihr schmetternd Lied
Die Lerche minder Kunst verrieth.

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O, sprach sie, wenn ich doch ein Lied

Gleich seinen hohen Liedern sänge!
Und sang, indem sie dieses sprach,
Dem Nachbar eifersüchtig nach,
Verliebte sich in seine fremden Gänge,

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Und quälte sich, den angebohrnen Ton

Durch den erlernten zu verdringen,
Und trug, nach vieler Müh, zuletzt das Glück davon,
Canarisch fehlerhaft zu singen.

     O! sprach die Nachtigall, die lang ihr zugehört,

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Wie sinnreich bist du nicht, mein Ohr und deins zu quälen!

Dich hatte die Natur vortrefflich seyn gelehrt,
Und sieh, nun lehrt der Zwang dich fehlen.

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     Elpin schreibt niedrig und schreibt schön;
Cleanth schreibt hoch. Elpin wünscht ihm zu gleichen.

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Wie theuer kömmt es ihm zu stehn!

Er sucht Cleanthen zu erreichen,
Und äfft ihn nach, und muß ihm weichen,
Und schreibt und denkt für keinen Menschen schön.