Die beste Wahl


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 Die beste Wahl.

Ein fremder Gastfreund trat zum Pittakus
Aus Mitylene. „Schenke lieber Greis,

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Mir guten Rath. Ein zwiefach Ehebett
Winkt mir zu einer Wahl: die Eine Braut

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Ist weit an Stand’ und Reichthum über mir;

Die Andre ist mir gleich; wen soll ich wählen?“

     Der Alte hob den Stab und zeigte: „Dort
Sind Knaben bei dem raschen Kräuselspiel:
Tritt hin zu ihnen und sie werden dir

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Es sagen. – “ *)[1] Als der Fremdling näher trat,

Erscholl nur eine Stimme: „Den passenden nimm!
Den passenden nimm!“ Der gute Fremdling zog
Belehrt zurück und folgt des Knaben Wort:
Er führte, die ihm gleich war, in sein Haus

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Und lebte glücklich.

 Folg’ auch, Dion, du
Des Knaben Wort: so wirst du glücklich leben.


  1. *) Die Griechen hatten, wenigstens im Spiel und in der Noth, den Glauben, daß Worte der Kinder nicht ohne Bedeutung wären.