| §. 34. Die durch das Axiom der lebendigen Kraft postulirte Function.
Sind

die Componenten der in

vorhandenen elektrischen Strömungen

, genommen nach

, und
| sind ferner

die im
Ampère’schen Gesetz (pag. 44) auftretenden Cosinus, so wird:
| (22.)
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Bei Anwendung dieser Bezeichnungen haben die Componenten
derjenigen elektromotorischen Kraft eldy. Us, welche
während der Zeit
in
hervorruft, die Werthe:
| (23.)
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vergl. (17.a,b). Nun kann [nach früheren Untersuchungen (pag. 14)] das von
in
während der Zeit
durch diese Kräfte eldy. Us hervorgerufene Wärmequantum
ausgedrückt werden durch die Formel:
| (24.)
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woraus durch Substitution der Werthe (23.) folgt:
| (25.)
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Ebenso wird offenbar:
| (26.)
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Hieraus folgt durch Addition:
| (27.)
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oder (was dasselbe ist):
| (28.)
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Andererseits kann dasjenige Quantum lebendiger Kraft, welches die beiden Elemente
und
vermöge ihrer Kräfte eldy. Us während der Zeit
in einander hervorbringen, dargestellt werden durch die Formel:
| (29.)
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| wo

die zwischen den beiden Elementen vorhandene ponderomotorische Kraft eldy. Us vorstellt. Diese Kraft hat nach dem
Ampère’schen Gesetz den Werth
[1]:
| (30.)
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wo
unter Anwendung der von uns eingeführten Function
| (31.)
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in folgender Weise dargestellt werden können:
| (32.)
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Durch Substitution dieser Werthe (32.) in (30.) folgt:
| (33.)
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oder mit Rücksicht auf (22.):
| (34.)
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Somit folgt aus (29.):
| (35.)
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Durch Addition von (28.) und (35.) ergiebt sich sofort:
| (36.)
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Das elektrodynamische Postulat der beiden Elemente
und
aufeinander besitzt daher den Werth:
| (37.a)
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ein Werth, welcher mit Rücksicht auf (22.) auch so dargestellt werden kann:
| (37.b)
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Dieses Resultat stimmt vollständig überein mit den Ergebnissen früherer[2] Untersuchungen.