Dorthin geh, wo die Andern nicht sind


[5]
Dorthin geh, wo die Andern nicht sind,

Weit hinaus in die freie Einsamkeit,
Wo dir Wolken, Berge, Bäume und Wind
Großes reden von Später und Ewigkeit.

5
Und dort schöpfe, fasse und füll dir die Brust,

Daß – kommt einst die Stille zu dir als Braut –
Daß du die Hand ihr gibst in tiefster Lust,
Weil du schon lange mit ihr vertraut.