Du bist so fremd


[52]
Du bist so fremd, du bist so bleich.

Nur manchmal glüht auf deinen Wangen
Ein hoffnungsloses Heimverlangen
Nach dem verlorenen Rosenreich.

5
Dann sehnt dein Auge, tief und klar,

Aus allem Müssen, allem Mühen
Ins Land, wo nichts als stilles Blühen
Die Arbeit deiner Hände war.