Ein Gewitter steht am Himmel


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 3.

Ein Gewitter steht am Himmel,
In der Ferne tost das Meer
Und der Wolken grau Gewimmel
Jagt in wilder Hast daher.

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Doch aus den Ruinen leuchtet

Sturmentrückter Bilder Pracht,
Und vom Regen lind befeuchtet
Glänzt der Marmor durch die Nacht;

Und ringsum herrscht tiefes Schweigen,

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Heil’ge Ruh umfängt die Stadt,

Ruh’, wie sie nur Jenen eigen,
Die der Tod geadelt hat!