Ersch-Gruber:APOLDA

Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste
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APOLLENDORF
Section 1, Theil 4 (1820), ab S. 413. (Quelle)
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APOLDA Städtchen im Großherzth. S. Weimar, Amt Roßla, 3 St. von der Residenz östlich gelegen, zählt mit Ausschluß des Arbeitshauses und der Gutsgebäude 550 Fst. mit 3995 E. und gehört, nebst dem darin liegenden Gute, zu den Grundstücken der Universität Jena. Von den schon früher hier blühenden Strumpfmanufakturen sind zwar durch die Zeitumstände viele zu Grunde gegangen; doch arbeiten noch einige hundert Stühle. Die Einwöhner treiben mit diesem Handelsartikel noch imer großen Verkehr. Auch gibt es hier beträchtliche Brandweinbrennereien. Das Gut wird für Rechnung der Gesamtakademie Jena administrirt, und die der letzteren zustehende Gerichtsbarkeit durch ein eigenes akademisches Gericht verwaltet.

(Zahn.)