Es fliegt das Pferd, es rauscht das Gras


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Es fliegt das Pferd, es rauscht das Gras,

Ha, dort ein toter Kosak liegt:
Der Kopf im Gras, das Aug’ wie Glas
Und rote Seide am Gesicht.

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Sein Pferd, es steht dem Herrn zur Seit’,

Scharrt mit dem Huf von großem Leid.
Steh nicht bei mir, mein treues Roß,
Ich sehe, deine Treu’ war groß!

O eile durch die Steppe weit,

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Durch finstern Wald, wo’s Dunkel dräut,

Bis dich erblickt mein Mütterlein,
Die weinend dort erwartet mein.

Sie fragt dich: Pferd, wo ist dein Herr?
Ertrank er wohl im blauen Meer?

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Du sprich: O nein! Im grünen Feld

Hat gestern sich dein Sohn vermählt!

Und seine Braut so treu und traut
Ihm liebend stets ins Auge schaut,
Schützt ihn vor Wind und rauher Luft,

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Sie ist – die dunkle Grabesgruft.