Galaswinte


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Galaswinte.

Im Saale jubelt Hochzeit –
Die Arme vor dem Busen
Kreuzt Fredegund in Demut,
Des Königs list’ge Buhlin:

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„Ich bin die Magd und leuchte

Dem Bräutchen auf die Kammer!“
Die Alabasterampel
Mit römischen Sculpturen,
Die schwebend einst geschimmert

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In stillem Grabesdunkel,

Trägt Fredegund in Demut
Und hellt die Hochzeitskammer,
Sie setzt die Ampel nieder
Und geht und lächelt tückisch.

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Die zarte Galaswinte

Blickt in die weh’nde Flamme,
Die Flamme loht und flackert,
Die Ampel springt in Scherben,
Die Fürstin weint im Dunkel:

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„Die mich gebracht aus Spanien,

Dein Kind dem Frankenkönig,
Jetzt drehst du auf dem Rosse
Im Schein der Wanderfackel
Noch einmal dich und breitest

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Nach mir die Arme, Mutter!“