Gruß an Junkers


[89] GRUSS AN JUNKERS[1]

Ich kenne den Herrn Junkers nicht.
Mag es auch schmeichlerisch klingen,
Ich widme ihm dennoch dies Gedicht,
Beschwingt von seinen Schwingen.

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Aus meiner Laune steigt es frei,

Entflogen, nicht entwachsen.
Es reimt sich Kriecher- und Fliegerei
Nicht einmal gut in Sachsen.

Ich bin mit Junkers’ Maschinen schon

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Oft über die Lande geflogen,

Hab meinen Tages- und Wochenlohn
Darüber oft weit überzogen,

Sprach immer zu mir zuvor: „Überleg’s
Dir!“ – Aber flog doch aufgehimmelt

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Durch Wetter und Wolken. Und fand unterwegs

Ein Glück, das unten verschimmelt.

Ich stehe nun – scheint’s mir – auf gleichem Fuß
Mit den Möwen, Adlern und Schwalben.
Ich sende Herrn Junkers meinen Gruß

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Und komme ihm zweimal einen Halben.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. ↑ Siehe Hugo Junkers in der Wikipedia.