Heloise an Abelard

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Heloise an Abelard.

Uebertragung aus dem Latein.

Ruhe sey dem Abgemühten,
Dem von Liebespein Durchglühten;
Bei den Seligen zu seyn
Flehend bat er,

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Und jetzt trat er

In des Heilands Tempel ein.

In des Grabes finstrer Zelle
Wird’s dem Frommen sternenhelle,
Und bald selber wie ein Stern

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Aus dem Dunkeln

Wird er funkeln,
Angestrahlt vom Glanz des Herrn.

Heil dir! Sieger mit der Krone,
Bräutigam in heller Zone!

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Die dir solchen Gruß gebracht

Wankt im Sehnen
Heißer Thränen,
Deine Wittwe, durch die Nacht.

Mein ist er, obgleich entnommen

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Zur Genossenschaft der Frommen,

Würdiger jetzt lieb’ ich ihn.
Deinem Fehle,
Kranke Seele,
Ward durch seinen Tod verziehn.

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Mit dir theilt’ ich deinen Kummer,

Laß mich theilen deinen Schlummer,
Laß auch mich in Zion seyn.
Lös’ aus Leide
Führ’ in Freude

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Mein beschwertes Leben ein.


Fördert, Heilige! mein Beten,
Woll’, o Tröster, mich vertreten! –
Welche Wonne trifft mein Ohr?
Welches Schüttern

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Süßer Eythern?

Ja, es ist der Engel Chor.