Herrschende Sinnlichkeit


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 Herrschende Sinnlichkeit.

Wer den Sinnen wird gefangen,
der gefället sich in ihnen.
Aus Gefallen wird Begierde,
aus Begierden Angst und Thorheit.

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Er verlieret das Gedächtniß,

die Vernunft, und mit ihr Alles.
     Wie der Sturm auf Meeres Wellen
mit dem schwachen Kahne spielet,
spielt Begierde mit Gedanken.

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Glück und Ruhe sind verschwunden:

denn nur der, o Mensch, ist glücklich,
dem zufliessen die Gefühle,
wie ins stille Meer die Ströme.