Hoffarth


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III.
Hoffarth.


     O Gräfin Gudel von Gudelfeld,
Dir huldigt die Menschheit, denn du hast Geld!
Du wirst mit Vieren kutschiren,
Man wird dich bei Hof präsentiren.

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Es trägt dich die goldne Karosse

Zum kerzenschimmernden Schlosse;
Es rauschet deine Schleppe
Hinauf die Marmortreppe;
Dort oben, in bunten Reihen,

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Da stehen die Diener und schreien:

Madame la comtesse de Gudelfeld.

     Stolz, in der Hand den Fächer,
Wandelst du durch die Gemächer.
Belastet mit Diamanten

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Und Perlen und Brüsseler Kanten,

Dein weißer Busen schwellet
Und freudig überquellet.
Das ist ein Lächeln und Nicken
Und Knixen und tiefes Bücken!

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Die Herzogin von Pavia
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Die nennt dich: cara mia.
Die Junker und die Schranzen,
Die wollen mit dir tanzen;
Und der Krone witziger Erbe

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Ruft laut im Saal: Süperbe

Schwingt sie den Steiß, die Gudelfeld!

     Doch, Aermste, hast du einst kein Geld,
Dreht dir den Rücken die ganze Welt.
Es werden die Lakaien

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Auf deine Schleppe speien.

Statt Bückling und Scherwenzen
Giebt’s nur Impertinenzen.
Die cara mia bekreuzt sich,
Und der Kronprinz ruft und schneuzt sich:

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Nach Knoblauch riecht die Gudelfeld.