Ihr Auge

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Ihr Auge.

Ich weiß wo einen Bronnen
Voll hellem Himmelstau,
Es glänzt der Strahl der Sonnen
Aus seines Spiegels Blau;

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[23] Er ladet klar und helle

Zu süßer Wonne ein,
Es winkt aus seiner Quelle
Der Sonne milder Schein.

     Mir war als sollte drunten

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In seiner klaren Flut

Das arme Herz gesunden
Von seinem bangen Mut.
Ich tauchte freudig nieder,
Ins klare Blau hinab,

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Mein Herz das kam nicht wieder,

Fand in dem Quell sein Grab.

     Kennst du den süßen Bronnen
So klar und silberhell?
Kennst du den Strahl der Sonnen

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Aus seinem blauen Quell?

Das ist des Liebchens Auge,
Ihr süßer Silberblick, –
Aus seiner Tiefe tauche
Ich nie zum Licht zurück.